Unterstützung für Künstler

Bilder von vergangenen Veranstaltungen des Molberger Kulturabends


Wir als Veranstalter von kleinen Konzerten, Vorträgen u. ä. denken in diesen Tagen viel an die Freiberufler*innen und Künstler*innen, die uns hier in Molbergen schöne Stunden bereitet haben. Sie alle sind von Corona betroffen, weil ihre Konzerte und Vortragsabende nicht mehr stattfinden können.

Besuche die Musiker und freischaffenden Künstler gerne auf ihren Webseiten – die meisten von ihnen haben kreative Projekte ins Leben gerufen, um die Zeit zu nutzen und die Ausfälle zumindest ansatzweise aufzufangen.
Grundsätzlich gilt das natürlich für alle Freiberufler, die vielfach immer noch durch alle Rettungsschirme purzeln!

Die Internetadressen „unserer“ Musiker findest du hier.


Hier ein paar Kreativ-Beispiele, die stellvertretend für viele genannt werden sollen:

Der neue Podcast von Klaus-André Eickhoff ist wirklich hörenswert.
Hier kommst du direkt zu „Jetzt wird’s PERSÖNLICH“.

Christoph Zehendner gibt regelmäßig kleine Live-Online-Konzerte, Lesungen, Interviews und vieles mehr z.B. auf YouTube … immer montags, immer um 20:30 Uhr.
Ganz neu sind seine Zoom-Gespräche mit Special-Guests, denn Zehendner setzt sich mit seiner Arbeit auch für die Kolleg*innen ein, die nur von ihrer Kunst leben müssen.
Mehr dazu, wie du ihnen helfen kannst, auch unten auf dieser Seite!

Martin Buchholz und Timo Böcking arbeiten an ihrem Projekt „Singen mit Herz und Mund“, für das sie Unterstützung brauchen.
Hier findest du alle Infos zum Projekt. Und wenn du schon einmal in die CD reinhören möchtest, kannst du das hier tun.


Ein wundervolles Video, auf dem auch einige „unserer“ Musiker zu sehen und zu hören sind, kannst du hier genießen – mit ihrem wundervollen Beitrag in dieser verrückten Zeit, initiiert von Martin Buchholz. Hoffentlich bald wieder live und bei uns in Molbergen!
Danke dafür und euch allen viel Segen!!!


SOLIDARITÄT AUCH NACH CORONA!

Eine Maßnahme ist der bewusste Erwerb von Medien.
Wusstest du, dass sich Onlinegroßhändler (wie der mit dem großen A im Namen) eine goldene Nase verdienen und die Künstler außer einen kleinen Marge nicht viel davon haben, dass du eine CD oder ein Buch gekauft hast?
Wenn du Freischaffende wirklich unterstützen willst, dann kannst du ihre Produkte direkt bei ihnen beziehen. Du musst dann vielleicht Versandkosten zahlen, aber mal ehrlich, ist es das nicht wert? Und manchmal ist es auch durchaus „tragbar“, den Preis ein wenig aufzustocken … im Moment zählt wirklich jeder Euro!

Diese Überlegungen gelten, so finde ich zumindest, prinzipiell für den Umgang mit „billiger einkaufen und Schnäppchen machen“, weil es immer zu Lasten der Urheber und Produzenten geht. Ob Bäckermeister, Modedesignerin, Regalausstatter, Messebauer, Musiklehrer, Dienstleister aller Art … alle, die schließen müssen, weil der Kontakt zu Kunden oder der Publikumsverkehr zu riskant scheint (wer denkt eigentlich an die Verkäufer*innen und Kassierer*innen in Supermärkten?) oder weil sie keine Lebensmittel produzieren, haben Angst um das, was sie aufgebaut haben. Und viele von ihnen haben Angestellte, die ebenfalls um ihr Einkommen bangen müssen.
Also, bevor du das nächste Mal bei dem besagten Onlinehändler reinschaust, weil du das schon immer so gemacht hast, schau doch einfach mal bei dem vorbei, der die Ware hergestellt hat (die meisten auch noch so kleinen Firmen haben Onlineportale und ihre eigenen Shops) – vielleicht hilft gerade heute ein „gegen den Trend“ schwimmen und bewusst und solidarisch einzukaufen.