Wer ich bin

In Jahren erzählt

  • 1962 – geboren in Bremen,
  • 1969 – 1979 Schule,
  • 1979 – 1982 Friseurausbildung,
  • 1982 – 1985 Schule (Abitur auf dem zweiten Bildungsweg),
  • 1985 – 1991 Studium zum Lehramt an Berufsbildenden Schulen,
  • 1986 – Bandscheibenvorwölbung – mein Körper schlägt erstmalig Alarm,
  • 1989 – standesamtliche Hochzeit,
  • 1991 – 1993 Referendariat,
  • 1993 – 1994 BBS – „Feuerwehrstelle“,
  • 1994 – Umzug aufs Land und Festanstellung im Schuldienst einschließlich Verbeamtung auf Lebenszeit
  • 1996 – Bandscheibenvorfall mit OP – „Weiter so, nur nicht klein beigeben!“ – die Rückenprobleme bleiben dauerhafte Baustelle,
  • 2000 – gescheiterte Hormonbehandlung und Entfernung eines Eierstocks – Kinderwunsch bleibt unerfüllt,
  • 2001 – die Welt in Schockstarre (Fall der Twin-Towers in NYC),
  • 2001 – ich entdecke unsere kleine Gemeinde und Gott – gerade rechtzeitig, denn meine Seele macht deutlich auf sich aufmerksam,
  • 2002 – Panikattacken und Depressionen – ein Jahr im Ausnahmezustand und klassische Verhaltenstherapie,
  • 2003 – klassische psychosomatische Kur (ich entdecke das Malen),
  • 2004 – kirchliche Hochzeit (in der Gemeinde angekommen), *
  • 2005 – Rückenschmerz und Panik sind zurück,
  • 2005 – meine alternative, weil ganzheitliche Therapiereise beginnt mit Osteopathie und Psychokinesiologie (ich entdecke die Bandbreite alternativer Methoden, die Zusammenhänge zwischen Symptomen und ihren psychologischen Ursachen und das Schreiben),
  • 2010 – zweite klassische psychosomatische Kur (ich entdecke die Selbstfürsorge),
  • 2011 – Basisausbildung Kinesiologie,
  • 2013 – das erste Buch entsteht,
  • 2015 – intensives tiefenpsychologisches Coaching (Ursachenforschung in den Tiefen des gesellschaftlichen und familiären Systems),
  • 2016 – erstes Buch (Biografie) erscheint und ich entdecke das Fotografieren für mich,
  • 2018 – zweites Buch ( Praxisbuch) erscheint,
  • 2018 – ich beschließe und verkündige die vorzeitige Beendigung meiner Schullaufbahn,
  • 2020 – Corona hilft, meine Haltung zu festigen – ich bleibe der ganzheitlichen Medizin uneingeschränkt treu,
  • 2022 – Basiskurs NeuroGraphik,
  • 2023 – am 26.01. werde ich meine Abschied aus der Schule feiern,
  • Fortsetzung folgt 😉

* Ich bin nun seit 42 Jahren mit meinem Mann zusammen und sehr dankbar, dass er meine Krise und meine Veränderungen begleitet und mir den Rücken freigehalten hat! Den geschützten Raum zu Hause zu haben, war und ist sehr wertvoll für mich!


Mit Erfahrungen ergänzt

Oberflächlich betrachtete könnte man meinen Lebenslauf bis 2001 als das bezeichnen, was gemeinhin als „normal“ gilt. Auch die durchgehend präsenten Rückenprobleme, die ich mit schulmedizinischen Methoden in den Griff zu bekommen versuchte, gehörten zu meinem Alltag (da war ich keine Ausnahme).
Spätestens mit Ausbruch meiner Panikerkrankung ist in mir die Einsicht gewachsen, dass ich alles andere als „normal“ bin. Denn mit der Erkenntnis, dass mir die klassische Behandlung mit entsprechender Medikation und die einjährige Verhaltenstherapie nicht nachhaltig helfen konnten, wurde mir klar, dass der alternativer Weg für mich die bessere Wahl ist – für mich heute „normal“ – damit aber auch wenig kompatibel mit dem, was der offiziellen Norm entspricht.
Die schulmedizinische Prägung unserer Gesellschaft drängt alternative, ganzheitlich ausgerichtete Behandlungsmethoden noch immer – seit Corona sogar bis ins Absurdum verstärkt – in eine Ecke nicht ernst zu nehmender, gar gefährlicher, schwurbelnder Praktiken und stempelt die, die so arbeiten, zu unseriösen Spinnern ab.
Das ist nicht meine Wahrheit – denn ich habe mehrfach und nicht nur bei der Behandlung meiner Panikattacken erlebt, dass die klassische Schulmedizin gerade bei chronischen Erkrankungen oft an ihre Grenzen stößt und den Stempel „unheilbar“ ausspricht, wenn sie selbst nicht mehr weiter weiß.
Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Körper ein wunderbarer Anzeiger ist und uns mit Symptomen darauf aufmerksam machen will, dass es da etwas anzuschauen gilt. Wir haben aber nicht gelernt, unserem Gefühl zu trauen, sondern auf das zu hören, was Schulmedizin mit den unterschiedlichsten Methoden messen kann. Ich habe das mehrfach erlebt: Schulmedizinisch ausgerichtete Ärzte messen, was gerade da ist, suchen dabei das, was sie kennen, können aber meist nicht erklären, wo es herkommt, wenn sie etwas gefunden haben. Dann wird in die klassische Medikamenten-Kiste gegriffen und, wenn das nur wenig hilft, nach einem anderen Präparat gesucht. Das habe ich sehr oft erlebt und am Ende hieß es, dass ich mit dem Symptom wohl werde leben müssen. Das entmutigt, macht ohnmächtig und führt in die Handlungsunfähigkeit, denn wenn das Urteil verkündigt ist, fehlt den meisten die Kraft, sich anderweitig zu orientieren.
Und, auch davon bin ich überzeugt: Mit Chemie (also klassischen Medikamenten) können wir Symptome vielleicht aushaltbar machen, aber nicht heilen. Im Gegenteil, wenn ich nicht tiefer schaue und statt dessen neue Probleme kreiere, indem ich meinem Körper mit unterschiedlichsten Mitteln zusätzlichen Stress verursache, löse ich mein Problem nicht, sondern etabliere weitere!
Für viele ist der klassische Weg allerdings „normal“: Wir leben in einer Zeit, die auf Gewinnoptimierung ausgerichtet ist, in der die Angst vor Ausgrenzung Entscheidungen begründet und das Funktionieren die oberste Prämisse ist. „Schneller, höher, weiter“ und „Was sagen die anderen?“ verbietet geradezu, sich für sich selbst Zeit zu nehmen, sich auszuruhen – denn krank sein wird als Schwäche ausgelegt. Da kommen Medikamente (viele auch frei verkäuflich) natürlich gerade recht, mit denen selbst eine schwere Grippe in nur einer Nacht verschwindet und wir in Windeseile wieder leistungsfähig sind. Gesund werden wir davon nicht!

Das war einmal, ist aber nicht mehr mein Weg!
Ich bin davon überzeugt, dass meine Seele mir nach 26 Jahren Rückenproblemen mit den Panikattacken die Möglichkeit geschenkt hat, meinen damaligen schulmedizinischen Weg zu prüfen und mir den ganzheitlichen Weg gewiesen hat, denn hier fühle ich mich heute absolut zu Hause.
Ich verurteile den schulmedizinischen Fortschritt nicht generell – für den Fall einer akuten Verletzung bin ich sehr dankbar, in Deutschland zu leben, wo der Weg ins Krankenhaus max. eine halbe Stunde dauert und dort Mediziner arbeiten, die mir in dieser Akutsituation die bestmögliche Hilfe angedeihen lassen können. Ich verurteile auch die Schulmediziner nicht, denn sie lernen an den Universitäten nur wenig von ganzheitlichen Zusammenhängen. Jedenfalls ist das bisher sehr überschaubar.

Ich wünsche mir ein Hand in Hand – einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem jede/r für sich prüfen und entscheiden kann, wie der eigene Weg aussehen soll. Ohne dafür verurteilt zu werden oder Gefahr zu laufen, deshalb z.B. seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können. Das ist unter Corona übrigens auch einigen niedergelassenen Ärzten angedroht worden. Auch darauf hat Corona mit dem Scheinwerfer gezeigt – Angst grenzt aus, verzerrt die Sicht, und ist in aller Regel eine schlechte Beraterin, weil sie unsere Sicht einengt.

Mir hat Corona am Ende geholfen: Ich habe meine Haltung gefunden und auch unter den erschwerten Bedingungen halten können, denn das, was ich während der Corona-Pandemie an Ausgrenzung und gesellschaftlich akzeptierter, geradezu bejubelter Diskriminierung erfahren habe, sucht seinesgleichen.
Ich habe, davon unbeeindruckt, mein Unwohlsein ernst genommen, dass mich schon früh gemahnt hat, zu prüfen und dann eine Entscheidung zu treffen, die für mich stimmig ist.
Ich habe mich für meine Wahrheit entschieden. Mit allen Konsequenzen … Denn auch das gehört zu meinem Weg – die Verantwortung für meine Entscheidungen zu tragen. Das hat mich reifen lassen und stark gemacht.

Wo ich heute stehe, kannst du auf den Seiten meiner Homepage nachlesen und ich lade dich ein, ein paar Schritte in meinen Schuhen zu gehen. Vielleicht entdeckst du Gemeinsamkeiten, die dich inspirieren.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für deinen ganz eigenen Weg!